Herzliche Einladung zur nächsten Schulung zum Mietführerschein vom Evangelischen Bildungswerk!
Zielgruppe:
Vorrangig anerkannte Flüchtlinge, die aus der Gemeinschaftsunterkunft ausziehen müssen, und die schon gut Deutsch sprechen (A2/B1).
Ziel:
Du erwirbst Kenntnisse, damit du alle notwendigen Schritte bei Ämtern und Behörden unternehmen kannst und in eine eigene Wohnung umziehen kannst:
Suchen der Wohnung, Klärung der Wohnsitzauflage, Vorsprache beim Jobcenter zur Erlangung der Auszugsberechtigung, Einhaltung der Mietobergrenzen, Antrag auf darlehensweise Übernahme der Kaution, Antrag auf Gewährung der Umzugspauschale und Erstausstattung.
Die wichtigsten Rahmenbedingungen und Vereinbarungen für ein gutes und nachhaltiges Zusammenleben in einer Mietergemeinschaft.
Die Schulung findet statt am 20.09.25 von 09:30 bis 16:00 Uhr online über Zoom.
Alle wichtigen Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung (unter office@dietrich-bonhoeffer-akademie.de) findet ihr in diesemFlyer.
Am 23.05.25 fand ein Fest im Bürgerbahnhof zum Schwerpunkt „Ehrenamt“ statt. Teilgenommen haben viele Ehrenamtliche und Menschen, die von Ehrenamtlichen begleitet werden. Dabei waren auch Geflüchtete aus der Unterkunft Wasserburg 2, die dort den Deutschkurs besuchen, der von Ehrenamtlichen gegeben wird. Auch im Unterricht wurde das Thema „Ehrenamt“ besprochen. Die Gruppe konnte dann im Bürgerbahnhof Kontakte mit Menschen knüpfen, die sich für die Bewohner des Betreuungshofs Rottmoos ehrenamtlich engagieren, und vielleicht ergeben sich daraus wieder neue gemeinsame Aktivitäten. Auch die Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises, Giulia Giardina, war dabei.
Im evangelischen Gemeindehaus, Surauerstraße 3, Wasserburg Freitag, 11. April um 17 Uhr
An diesem Abend begegnen sich Frauen aus verschiedenen Ländern um gemeinsam landestypische Speisen zu kochen und zu genießen. Dabei wird viel geredet und gelacht. Jede kann mitmachen. Kosten für die Lebensmittel 5 €. Anmeldung und Fragen an Freya, 0172-9014838 gerne auch per Whatsapp.
Wir haben viele Anfragen zur Unterstützung von geflüchteten Menschen – Alltagsbegleitung, Fahrdienste, Sprachtandem, manchmal auch handwerkliche Unterstützung, … – und vielleicht sind genau deine Fähigkeiten und dein Interesse auch gefragt.
Schreib uns doch einfach, in welcher Form du uns unterstützen möchtest, wieviel Zeit du zur Verfügung hast und was du von Herzen gerne machst. In dem Rahmen, der für dich passt.
Ein Bewohner der Unterkunft in der Burgau mit einem künstlichen Bein sucht ein gebrauchtes E-Bike, das nicht mehr genutzt wird und sich über einen neuen Besitzer freut.
Außerdem werden auch noch Fahrräder, die prinzipiell fahrtüchtig sind gesucht – gern zum Herrichten durch die Bewohner.
Wer eins abzugeben hat oder jemanden kennt, der helfen könnte, meldet sich einfach im Pfarramt über das Kontaktformular. Bitte nicht einfach etwas vor die Tür stellen! Danke!
Und noch etwas Tolles: In der Unterkunft Wasserburg 2 steht jetzt ein Klavier und es wird fleißig genutzt. 🙂 Wunderbar, vielen lieben Dank den Spendern! 🙂
Mr. Woodland alias Daniel Westermeier und der AK68 haben gemeinsam die Flüchtlingsunterkunft im alten Krankenhaus kunstvoll verschönert. Außen gestaltete der Künstler ein beeindruckendes Fassadenbild über 3 Stockwerke und innen arbeitete der AK68 mit den Bewohnern an farbenfrohen Graffitis. Wow!
Fotos: Anna Weinfurtner
Hier könnt ihr mehr dazu auf der Wasserburger Stimme lesen, und auch im ovb gibt es einen Artikel (hinter der Bezahlschranke).
vielen lieben Dank für alles, was ihr im vergangenen Jahr gemacht habt! Vielen Dank für alle guten Gedanken, für alle Spenden, für jede Minute, die ihr verschenkt habt!
Vielen Dank für alle gemeinsamen Erlebnisse, für das Teilen der Geschichten, für alles, was uns Freude bereitet hat!
Für das neue Jahr wünsche ich euch weiterhin viel Geduld und Ausdauer, Kraft und Mut, die Dinge anzugehen, die uns am Herzen liegen. Alles, was wir tun, macht einen Unterschied für den Menschen, für den wir da sind. Bleibt gesund und achtet eure Grenzen. Bleibt frei zu entscheiden, in welcher Form ihr Unterstützung geben könnt. Und bleibt in der Freude über das, was uns verbindet. Wir sind da.
Und noch ein Wunsch von mir:
Gibt es da draußen jemanden, der / die sich vorstellen könnte, diesen Blog zu gestalten? Nach 10 Jahren wäre es mal an der Zeit für frischen Wind! 😉 Der Blog ist mit wordpress gestaltet, die Bedienung ist einfach und man muss kein Informatiker sein. Ich würde dir alles zeigen. Melde dich einfach über das Kontaktformular. Danke!!!
Liebe Interessierte an ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten,
wie Sie ja vielleicht aus den Medien schon wissen, wurde kürzlich in der Dr. Martin-Geiger-Straße (früher Krankenhausstraße) ein Containermodul zur Unterbringung von 48 Flüchtlingen aufgestellt. Die Bewohner sollen ca. Mitte März einziehen.
Weil auch die Belegung der ehemaligen RoMed–Klinik ansteht, möchten wir einen neuen „Unter-Helferkreis“ auf die Beine stellen.
Wenn Sie Lust haben, mitzumachen, mitzugestalten, oder sich einfach nur erstmal informieren möchten, ob diese Form ehrenamtlichen Engagements für Sie in Frage kommt, dann kommen Sie bitte zu unserer
Infoveranstaltung am Freitag, 24. März um 19 Uhr ins evangelische Gemeindehaus, Surauerstraße 3 in Wasserburg.
Ehrenamtskoordinatorin Caro Kley (Caritas) und Monika Rieger, Koordinatorin Patenprojekt Asyl Wasserburg freuen sich auf Sie!
Zwei Tage vor dem Jahrestag des Krieges in der Ukraine durfte ich für die Redakteurin Anja Leitner vom OVB ein Interview mit einer Familie aus der Ukraine organisieren, die seit März 2022 in Wasserburg lebt. Weil der OVB-Artikel hinter der Bezahlschranke ist, möchte ich euch ein bisschen von diesem Gespräch berichten.
Ich bin so stolz auf Viktoriia, weil sie nicht nur eine hervorragende Familienmanagerin ist, sondern auch schon so gut Deutsch gelernt hat. Es ist die vierte Sprache, die sie beherrscht und sie scheut sich auch nicht, Behördendeutsch zu verstehen. Unsere Sprache lernt sie nicht nur im Integrationskurs der VHS, der 600 Stunden umfasst, sondern auch zuhause, z. Z. mit Hilfe eines Kinderbuches, in das sie in kyrillischer Schrift Wörter in der Übersetzung notiert hat. Coole Idee!
Überhaupt ist die Familie gut angekommen in Wasserburg alle fühlen sich wohl. Sie sind überrascht, dass die Leute hier so offen und freundlich sind. Auch die Zäune und Hecken sind hier so niedrig, das ist in ihrer Heimat ganz anders, viel abgeschotteter sind da die Menschen und die Grundstücke. Viktoriia berichtet von weiteren Unterschieden zwischen ihrer Heimat und Deutschland. So gibt es in der Ukraine nur zwei freie Tage im Jahr: Ostern und Neujahr. Ansonsten muss man arbeiten, wenn man sich mehr leisten möchte, als das, was man zur Grundversorgung braucht. Dass hier am Wochenende die meisten frei haben, das ist neu für sie.
Wie es ihrer Wohnung in Charkiw geht, darauf haben sie keine Antwort. Sie haben zwar täglich Kontakt mit Familienangehörigen in der alten Heimat, aber diese Menschen sind nicht da, wo Viktoriia und ihre Familie vorher gewohnt haben. Die Nachbarn sind alle weggezogen, weil es dort, ca. 20 km von der russischen Grenze entfernt einfach zu gefährlich ist. Das ist auch der Grund, warum sich Viktoriia nicht vorstellen kann, dass sie wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren, wenn der Krieg aus ist. „Nicht zu diesem Nachbarn.“ meint sie und meint damit das Nachbarland Russland.
Ich wünsche den Fünfen, sowie auch allen anderen Menschen, die ihre Heimat aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen mussten, dass sie hier in Sicherheit und Freiheit leben können. Dass sie sich gut einfinden in ihr neues Leben und die schlechten Träume weniger werden.
Danke, dass ich bei diesem Gespräch dabei sein durfte und danke für euer Vertrauen und eure Freundschaft, liebe Familie T. und B.!
Monika Rieger, Koordinatorin Patenprojekt Asyl im Februar 2023