vielen lieben Dank für alles, was ihr im vergangenen Jahr gemacht habt! Vielen Dank für alle guten Gedanken, für alle Spenden, für jede Minute, die ihr verschenkt habt!
Vielen Dank für alle gemeinsamen Erlebnisse, für das Teilen der Geschichten, für alles, was uns Freude bereitet hat!
Für das neue Jahr wünsche ich euch weiterhin viel Geduld und Ausdauer, Kraft und Mut, die Dinge anzugehen, die uns am Herzen liegen. Alles, was wir tun, macht einen Unterschied für den Menschen, für den wir da sind. Bleibt gesund und achtet eure Grenzen. Bleibt frei zu entscheiden, in welcher Form ihr Unterstützung geben könnt. Und bleibt in der Freude über das, was uns verbindet. Wir sind da.
Und noch ein Wunsch von mir:
Gibt es da draußen jemanden, der / die sich vorstellen könnte, diesen Blog zu gestalten? Nach 10 Jahren wäre es mal an der Zeit für frischen Wind! 😉 Der Blog ist mit wordpress gestaltet, die Bedienung ist einfach und man muss kein Informatiker sein. Ich würde dir alles zeigen. Melde dich einfach über das Kontaktformular. Danke!!!
Wir freuen uns sehr, dass sich seit 10 Jahren Menschen ehrenamtlich in unserem Patenprojekt engagieren! Es hat sich unglaublich viel in diesen 10 Jahren getan, und es ist wunderbar, dass viele der einst „geflüchteten Menschen“ hier inzwischen eine zweite Heimat gefunden haben, eine Ausbildung absolviert haben, arbeiten, eine Familie gegründet haben und auch eingebürgert wurden. Und dass viele Freundschaften entstanden sind!
Vielen herzlichen Dank an alle großartigen Unterstützerinnen und Unterstützer,
an alle, die Zeit geschenkt haben,
an alle, die uns mit ihren Gedanken und Gebeten begleitet haben,
an alle, die tatkräftig mitangepackt haben,
an alle, die Geld gespendet haben,
an alle Fleißigen und Liebevollen,
und an alle, die hinschauen, zuhören, voneinander lernen und Frieden leben!
Wenn du auch dabei sein möchtest, dann melde dich gerne über das Kontaktformular.
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“
Mahatma Gandhi
Danke!
Monika Rieger (Koordinatorin) und Caroline Kley (Ehrenamtskoordinatorin im Landkreis Rosenheim) haben zu diesem Thema 2 Artikel für den Gemeindebrief geschrieben, die sie hier zur Verfügung stellen. Vielen Dank!
Patenprojekt Asyl – wir werden noch gebraucht
von Monika Rieger
Unser Asylhelferkreis Patenprojekt Asyl Wasserburg (www.wasserburger-patenprojekt-asyl.org) besteht nun schon seit zehn Jahren. Nicht nur ein Grund zur Freude, wie ich finde. Leider gibt es überall auf der Welt und das zunehmend, Gründe, die es nötig machen, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen.
In den vergangenen Jahren konnten wir viele der Neu-Wasserburger gut unter-stützen z. B. durch Deutschunterricht, den es zu Beginn so noch nicht an der VHS gab, durch Nachhilfe, Unterstützung bei Behördengängen, Arztbesuchen, Kinder-betreuung, Hilfe bei der Suche nach Wohnungen und Arbeitsstellen oder der Weitergabe von gespendeter Kleidung und Fahrrädern.
Menschen, Mut und Miteinander – Ehrenamtliches Engagement in Wasserburg
von Caroline Kley
Eine einheitliche Definition von sozialer Integration gibt es nicht. Ihr Hauptziel ist es aber sicherlich gleiche Chancen im Leben für alle Menschen zu schaffen und die Akzeptanz grundlegender gesellschaftlicher Normen und Werte zu fördern. Das bedeutet, dass Bildung und berufliche Möglichkeiten für jeden zugänglich sein sollten und dass ein wechselseitiges Verständnis sowie die Akzeptanz des gemeinsamen Zusammenlebens angestrebt werden sollten.
Draußen vor dem Haus spielen – da leuchten Kinderaugen!
Ein herzliches Dankeschön an Tom Enzner, der 2 Sandkästen für 2 Asylunterkünfte gebaut hat und einen großen Dank an die Firma Adler, die den Sand gespendet und kostenlos geliefert hat! Die Kinder wollten nicht mit auf’s Foto, sondern lieber in Ruhe spielen. 😀 Viel Freude!
Liebe Interessierte an ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten,
wie Sie ja vielleicht aus den Medien schon wissen, wurde kürzlich in der Dr. Martin-Geiger-Straße (früher Krankenhausstraße) ein Containermodul zur Unterbringung von 48 Flüchtlingen aufgestellt. Die Bewohner sollen ca. Mitte März einziehen.
Weil auch die Belegung der ehemaligen RoMed–Klinik ansteht, möchten wir einen neuen „Unter-Helferkreis“ auf die Beine stellen.
Wenn Sie Lust haben, mitzumachen, mitzugestalten, oder sich einfach nur erstmal informieren möchten, ob diese Form ehrenamtlichen Engagements für Sie in Frage kommt, dann kommen Sie bitte zu unserer
Infoveranstaltung am Freitag, 24. März um 19 Uhr ins evangelische Gemeindehaus, Surauerstraße 3 in Wasserburg.
Ehrenamtskoordinatorin Caro Kley (Caritas) und Monika Rieger, Koordinatorin Patenprojekt Asyl Wasserburg freuen sich auf Sie!
Zwei Tage vor dem Jahrestag des Krieges in der Ukraine durfte ich für die Redakteurin Anja Leitner vom OVB ein Interview mit einer Familie aus der Ukraine organisieren, die seit März 2022 in Wasserburg lebt. Weil der OVB-Artikel hinter der Bezahlschranke ist, möchte ich euch ein bisschen von diesem Gespräch berichten.
Ich bin so stolz auf Viktoriia, weil sie nicht nur eine hervorragende Familienmanagerin ist, sondern auch schon so gut Deutsch gelernt hat. Es ist die vierte Sprache, die sie beherrscht und sie scheut sich auch nicht, Behördendeutsch zu verstehen. Unsere Sprache lernt sie nicht nur im Integrationskurs der VHS, der 600 Stunden umfasst, sondern auch zuhause, z. Z. mit Hilfe eines Kinderbuches, in das sie in kyrillischer Schrift Wörter in der Übersetzung notiert hat. Coole Idee!
Überhaupt ist die Familie gut angekommen in Wasserburg alle fühlen sich wohl. Sie sind überrascht, dass die Leute hier so offen und freundlich sind. Auch die Zäune und Hecken sind hier so niedrig, das ist in ihrer Heimat ganz anders, viel abgeschotteter sind da die Menschen und die Grundstücke. Viktoriia berichtet von weiteren Unterschieden zwischen ihrer Heimat und Deutschland. So gibt es in der Ukraine nur zwei freie Tage im Jahr: Ostern und Neujahr. Ansonsten muss man arbeiten, wenn man sich mehr leisten möchte, als das, was man zur Grundversorgung braucht. Dass hier am Wochenende die meisten frei haben, das ist neu für sie.
Wie es ihrer Wohnung in Charkiw geht, darauf haben sie keine Antwort. Sie haben zwar täglich Kontakt mit Familienangehörigen in der alten Heimat, aber diese Menschen sind nicht da, wo Viktoriia und ihre Familie vorher gewohnt haben. Die Nachbarn sind alle weggezogen, weil es dort, ca. 20 km von der russischen Grenze entfernt einfach zu gefährlich ist. Das ist auch der Grund, warum sich Viktoriia nicht vorstellen kann, dass sie wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren, wenn der Krieg aus ist. „Nicht zu diesem Nachbarn.“ meint sie und meint damit das Nachbarland Russland.
Ich wünsche den Fünfen, sowie auch allen anderen Menschen, die ihre Heimat aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen mussten, dass sie hier in Sicherheit und Freiheit leben können. Dass sie sich gut einfinden in ihr neues Leben und die schlechten Träume weniger werden.
Danke, dass ich bei diesem Gespräch dabei sein durfte und danke für euer Vertrauen und eure Freundschaft, liebe Familie T. und B.!
Monika Rieger, Koordinatorin Patenprojekt Asyl im Februar 2023
Was macht ihr Spannendes? Wen unterstützt ihr, in welcher Form?
Was möchtet ihr den Leuten mitteilen, die sich hier über unser Patenprojekt informieren? Schreibt doch ein paar Zeilen, vielleicht mit Bild, das wäre wunderbar!
Tom hat über seine Ausflüge mit Wonder und William geschrieben. Dankeschön! 🙂
Wasserburg erkunden
Regelmäßig erkunden und erleben Wonder, William und ich Wasserburg. Manchmal zusammen mit ihrem Vater Sunday, manchmal ohne. Wir streifen durch die Straßen, wenn hungrig kaufen sich die Jungs eine Breze oder Semmel. Beim Kinderfaschingsball war die Hüpfburg der Renner. Wir haben, wie abgebildet für wenige Minuten auch ein Autohaus besetzt.
Sind wir in der Nähe von Bäumen oder Waldrändern am Stadtrand, dann beobachten William, Wonder und ich Ameisenhaufen, Eidechsen und Vögel. In Wasserburgs Altstadt kennen wir den ein oder anderen Buchladen mit guter Ausstattung an Kinderbüchern. Als begeisterter Hobbyschwimmer gehen wir regelmäßig in die Badria und nutzen alle mit Wasser gefüllten Becken, nur das Dampfbad nicht. Immer wieder treffen die Jungs auch Klassenkameraden.
Gruß, Tom
Näherinnen und Näher herzlich willkommen!
Jeden 2. Donnerstag um 14.30 Uhr treffen sich Frauen aus verschiedenen Ländern zum gemeinsamen Nähen im evangelischen Gemeindehaus. Auf dem Bild sieht man Figuren, die sie mit Füllwatte gestopft haben. Asterix und Obelix sind von Familie Fichter vom Wasserburger Wunschbaum mit den anderen Weihnachtsgeschenken an die Kinder verteilt worden.
Neue Näherinnen sind herzlich willkommen. Kontakt über Freya Jaroljmek, Tel. +49172901483.