Sie finden hier viele Informationen zu folgenden Themen:
- Ehrenamtskoordinatorin für den Landkreis Rosenheim
- Allgemeine Informationen
- Wichtige Adressen zum Thema Asyl
- Abschied nehmen
- Ehrenamtlich Deutschunterricht geben
- Umgang mit Traumatisierungen
Ehrenamtskoordinatorin für den Landkreis Rosenheim
Giulia Giardina ist die Ehrenamtskoordinatorin im Landkreis Rosenheim und auch für ehrenamtliche Herlfer/innen im Asylbereich zuständig.
Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich einfach unter
Email: eak-ro@caritasmuenchen.de
Telefon: 08031 3531121.
Allgemeine Informationen
Ankommen
Zu allen Themen zum Leben in Deutschland gibt es eine Mediathek des Helferkreises Dinkelsbühl, die für alle zugänglich ist.
Helfernetz Gambia
Für alle Geflüchteten aus Gambia gibt es ein Helfernetz in Breisach (Baden-Württemberg), die auf ihrer Webseite viele nützliche Informationen zusammengestellt haben.
Formular: Vollmacht für Ehrenamtliche
Formular: Vollmacht für Ehrenamtliche, die mit dem Landratsamt Rosenheim über die Angelegenheiten der Geflüchteten sprechen wollen.
Vernetzung der Helferkreise in Bayern
Unter asylgipfel-bayern findet ihr alle Informationen zu den vergangenen und künftigen Asylgipfeln ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer.
„Unser Veto“ möchte auf Bundesebene die Anliegen der Geflüchteten und ihrer Helfer politisch vertreten.
Filmtipps / Podcast
Life on the border – Kurzfilme von jungen Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak, die in Flüchtlingslagern leben.
Was bewegt Menschen zur Flucht? Kurzfilme: Kinder berichten – Zuflucht gesucht
Vom Fliehen und Ankommen – Podcast von ProAsyl
Informationen über die Heimatländer der geflüchteten Menschen
ecoi.net ist ein Informationssystem des Österreichischen Roten Kreuzes, das öffentlich zugängliche Ländernformationen sammelt, strukturiert und verarbeitet. Es macht allen am Asylverfahren beteiligten Parteien qualitativ hochwertige und aktuelle Informationen zugänglich. Man kann dort über jedes Land recherchieren.
Aktuelle Länderberichte gibt es auch von der Schweizer Flüchtlingshilfe und von der Universität Wien.
Wichtige Adressen zum Thema Asyl
Der Münchner Flüchtlingsrat ist eine gute Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Asylverfahren.
Auf der offiziellen Seite des Bundesamts für Migration (BaMF) finden Sie ebenfalls Informationen zum Asylrecht.
Pro Asyl unterstützt Asylsuchende auf vielfältige Weise.
Auf der Seite „Welcome to Europe!“ finden Asylbewerber Informationen in englisch, französisch, arabisch und farsi zum Asylrecht und Asylverfahren in allen Ländern Europas.
In Einzelfällen können Sie auch beim Bayerischen Flüchtlingsrat Fragen zu individuellen Situationen stellen. Sie beraten kostenlos, freuen sich aber über eine Spende. Auf ihrer homepage finden Sie auch viele Informationen zur aktuellen Situation in Bayern. Hier gibt es auch das vierteljährlich erscheinende „Hinterland Magazin“ mit vielen aktuellen Infos.
Es gibt Ehrenamtliche, die Flüchtlinge auf den Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereiten und sie zu diesem begleiten. Diese Ehrenamtlichen werden von ArrivalAid geschult und betreut. Nähere Informationen finden Sie auf der homepage von ArrivalAid. Zur Vorbereitung auf die Anhörung empfiehlt es sich, die Fragen des BaMF durchzugehen und einen roten Faden für die eigene Geschichte zu finden.
Abschied nehmen
… jeder Abschied ist schwer – eine Broschüre für ehrenamtliche Begleiter, wenn Menschen gehen.
Ehrenamtlich Deutschunterricht geben
Mein Weg nach Deutschland. Eine Webseite des Goethe-Instituts, auf der Flüchtlinge mit geringen Deutschkenntnissen selbst lernen können.
Vom Hueber-Verlag gibt es 10 Praxistipps für alle, die Deutsch unterrichten wollen.
Vom Bildungswerk der Erzdiözese Köln gibt es eine tolle kostenlose Broschüre als PDF-Dokument, den „Sprachanker„, zur Qualifikation von Ehrenamtlichen, die Deutsch unterrichten wollen.
Die LMU hat für ehrenamtliche Helfer einen Leitfaden Lernen – Lehren – Helfen für den Anfangssprachunterricht herausgegeben.
Von der lagfa bayern e.V. (Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und -zentren) gibt es ein Handbuch „Sprache schafft Chancen„.
Integrationskurse werden in Wasserburg über die vhs angeboten, für junge Menschen bis 21 Jahre gibt es die Klassen zur Berufsintegration im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Wasserburg.
Umgang mit Traumatisierungen
Refugio München berät Geflüchtetet mit Traumatisierungen. Zu den Behandlungsschwerpunkten zählen Verletzungen durch psychotraumatische Ereignisse, Ängste, Schlafstörungen, depressive Symptome und Konzentrationsstörungen.
In dieser Broschüre für Psychotherapeuten finden Sie weitere Informationen.
Für Menschen in psychischen Ausnahmesituationen, die dringend psychiatrische Hilfe benötigen, gibt es ein Krisendienst Psychiatrie.
Außerdem gibt es ein kostenloses Angebot der Familienselbsthilfe Psychiatrie: „Seelefon“, ein bundesweites telefonisches Selbsthilfeangebot, bei dem man auf deutsch, arabisch, englisch und französisch sprechen kann. Hier findet ihr genauere Informationen dazu.
Taff in Rosenheim ist eine Kontakt- und Koordinierungsstelle für psychisch erkrankte Flüchtlinge und Asylbewerber. Sie kümmern sich um den gesamten Prozess von der Abklärung des Therapiebedarfs bis hin zu Vermittlung an geeignete BehandlerInnen oder sonstige Angebote (Stabilisierung etc.). Sie arbeiten mit speziell geschulten Dolmetschern zusammen, so dass eine Diagnostik auch in der Muttersprache möglich ist.
Eine schöne, sehr hilfreiche Webseite für alle, die mit Traumatisierungen konfrontiert sind, Flüchtlinge und Helfer. Zur Selbstfürsorge: Be here now.
Das Bayerische Rote Kreuz hat auch einige Materialen dazu veröffentlicht.
Flyer
Broschüre: Mehr wissen, besser verstehen, bewusster Handeln
Broschüre: Wenn das Vergessen nicht gelingt – Informationen zur Posttraumatischen Belastungsstörung
Auch von der Caritas gibt es einen Flyer für Ehrenamtliche zum Umgang mit traumatisierten Menschen, in dem ihr auch alle wichtigen Adressen für den Landkreis Rosenheim findet, an die ihr euch wenden könnt.
Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) hat eine Broschüre veröffentlicht: Was hilft? Wege aus der Isolation – Geflüchtete sprechen über ihre Erfahrungen mit Psychotherapie.
Sehr interessant für Menschen, die in der Pflege tätig sind, ist die Seite „Demenz und Migration“ über kulturelle Besonderheiten im Umgang mit Menschen aus islamischer Kultur oder aus der ehemaligen Sowjetunion – in deutsch, türkisch und russisch.
