Küchengeräte gesucht

Liebe UnterstützerInnen,

ein junges Paar aus Syrien kann aus der Gemeinschaftsunterkunft in eine eigene Wohnung umziehen.
Sie bräuchten für ihre Küche noch ein paar Sachen. Vielleicht steht bei jemandem von euch etwas ungenutzt herum, die beiden würden sich sehr freuen.

Sie brauchen

– eine Mikrowelle
– einen Staubsauger
– einen Wäscheständer
– einen Wasserkocher
– Geschirr
– ein Rührgerät / eine Küchenmaschine
– einen Standmixer
– einen Fleischwolf
– einen Ventilator.

Ihr könnt euch einfach über das Kontaktformular melden.

Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

Liebe Follower

Vielen Dank für euer Interesse und eure Unterstützung! 🙂

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Unterkunftsgebühren für Flüchtlinge müssen neu berechnet werden

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Unterkunftsgebühren für Flüchtlinge gekippt! Es handelte sich um sehr hohe Forderungen, die der Unterkunft in keinster Weise angemessen waren. Viele Flüchtlinge und Begleiter waren in den letzten Monaten fassungslos angesichts der Bescheide mit rückwirkenden Forderungen von mehreren tausend Euro. Sämtliche Bescheide müssen nun neu berechnet werden. 🙂

Lest dazu:

ovb: Ein Urteil und eine verbale Ohrfeige (19.05.2018)

Pressemitteilung des Bayerischen Flüchtlingsrats: Verwaltungsgerichtshof kippt Unterkunftsgebühren für Flüchtlinge (18.08.2018)

Die ausführliche Zusammenfassung des Urteils von asylimoberland.de

Abschiebeflug nach Afghanistan am 22.05.2018

Am 22.05.2018 ist wieder ein Abschiebflug nach Afghanistan ab Frankfurt geplant.

Afghanistan ist nicht sicher! Es gibt eine Banner-Aktion, die deutschlandweit läuft. Auf der Webseite von afghanistan.not-safe.de findet ihr Informationen und die Banner und Poster zum Download. Auch für’s Auto oder Fahrrad!

So schaut’s aus:

Afghanistan is not safe Poster

ProAsyl: Hinweise für afghanische Flüchtlinge und ihre Berater*innen

 

Veranstaltung: Kommunikationstraining gegen Stammtischparolen

Liebe UnterstützerInnen und interessierte BürgerInnen!

Herzliche Einladung zu ProViele vom Evangelischen Bildungswerk Rosenheim:
„Man wird ja wohl noch sagen dürfen…“
Kommunikationstraining gegen Stammtischparolen am
Samstag, den 16.06.2018
von 10 – 17 Uhr
im Evang. Gemeindehaus Wasserburg, Surauerstr. 3, 83512 Wasserburg am Inn

Eine Nachbarin regt sich über die Flüchtlinge auf: „Man wisse ja, als Frau sei man vor denen nicht sicher…“
Ein Kollege hetzt gegen Ausländer: „Man wisse ja, die meisten wollen nur unser Sozialsystem ausnutzen…

Welche freiwillig Engagierten in der Flüchtlingshilfe wurden nicht schon mit solchen oder ähnlichen Äußerungen konfrontiert. Und meistens fällt einem spontan keine passende Antwort ein.

Die Zunahme solcher „Stammtischparolen“ hängt auch mit dem Erfolg der sozialen Medien zusammen. Im Schutz der Anonymität des Internets wird dort angebliches Wissen eingestellt, gelesen und blind weitergetragen. Vor allem, wenn das Gelesene die eigenen Glaubenssätzen bestätigt, sind logische Gegenargumente praktisch sinnlos. Also was tun?

Ziel dieses Seminars ist Hintergründe und sinnvolle Strategien im Umgang mit Stammtischparolen kennenzulernen und ihre Anwendung praktisch einzuüben.

Dieses Seminar ist kostenfrei – Anmeldung bis zum 11.06.18 unter dem Link: http://ebw-rosenheim.de/kalender/18812

 

Pressemitteilung von „Unser Veto“

„Pressemitteilung des Landesvorstandes vom 07.05.2018

Dobrindt beklagt „Anti-Abschiebe-Industrie“
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt beklagte derweil in der „Bild am Sonntag“ eine „Anti-Abschiebe-Industrie“. Damit meint er Menschrechtsorganisationen und Anwälte, die Flüchtlinge bei Beschwerden gegen abgelehnte Asylanträge beraten. Dass diese die vom Gesetz vorgesehenen Möglichkeiten in juristischen Verfahren nutzen, verurteilt Dobrindt scharf: Wer mit Klagen versuche, Abschiebungen von Kriminellen zu verhindern, arbeite nicht für das Recht auf Asyl, sondern gegen den gesellschaftlichen Frieden, sagte er.

Unsere Meinung hierzu:
Für uns ist die Aussage von Herrn Dobrindt eine direkte Anklage gegen die Arbeit der Flüchtlingshelfer, Anwälte und aller Organisationen, die geltendes Recht in Deutschland durchsetzen wollen. 40% der Asyl-Absagen werden vor Gericht korrigiert und die Kläger bekommen Asyl zugesprochen. Das spricht eine deutliche Sprache, dass die Entscheidungen des BAMF sehr wohl auch falsch sein können. Wie kann ein deutscher Politiker gegen geltendes Gesetz sein? Eines der wichtigsten Grundpfeiler unseres Systems ist der Widerspruch. Damit wir eben nicht den Behörden oder einzelnen Richtern ausgesetzt sind, sondern diese von einer anderen Stelle nochmals unabhängig prüfen lassen können.

Wie viele Rentenbescheide sind falsch? Wie oft ist die Berechnung des Arbeitslosengeldes mit Fehler behaftet? Es ist unser aller Recht dies einzuklagen, und Menschen, die sich das selbst nicht leisten können, bekommen Rechtsmittelhilfe. Viele Organisationen helfen Bedürftigen, ihr Recht zu bekommen. Niemand, soll dem Rechtsstaat ausgeliefert sein. Ein Grundpfeiler unserer Demokratie – der Widerspruch – wird hier kriminalisiert. Es ist eine Niederträchtigkeit wie die CSU eine schwache Gruppe der Gesellschaft nimmt und mit dieser Art versucht, unser aller Freiheit und Recht immer mehr einzuschränken.

Durch die Pauschalisierung und der gebetsmühlenartigen Wiederholung der CSU wird der Gesellschaft vermittelt, dass Asylbewerber per se kriminell sind. Das ist Volksverhetzung!

Gezeichnet
Gisela Rosemeyer (Beisitzerin im Vorstand UnserVeto-Bayern)

PS: Gesetzesauszug § 130 Volksverhetzung
Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

„UnserVeto-Bayern“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer einzutreten! Wir wollen gegenüber Politik und Behörden Stärke zeigen und gemeinsam im Sinne der Geflüchteten zusammenarbeiten.“

Wenn ihr mehr über „Unser Veto“ erfahren wollt,
dann klickt doch mal hier auf deren Webseite.

Interessante Links

  • Otto Lederer und Mechthilde Wittmann waren am 09.04.2018 zum 4. Asyldialog im Gasthaus Paulaner und nahmen sehr offen die Erfahrungen und Anregungen der Asylhelfer aus verschiedenen Helferkreisen des Landkreises Rosenheim entgegen. Auf unserer Seite „Berichte“ könnt ihr eine schöne Zusammenfassung von Uschi lesen.
    Am gleichen Tag stellten Herr Lederer und Frau Wittmann sowie andere CSU-Abgeordnete einen Dringlichkeitsantrag im Bayerischen Landtag zum Thema „Optimale Sicherheit für Bayerns Bürgerinnen und Bürger!“ mit der Forderung zügig deutschlandweit die sogenannten ANKER-Zentren einzurichten und Abschiebungen zu beschleunigen.

 

 

  • Adressen in München, die bei der Beschaffung einer Taskira helfen können, findet ihr hier auf einer Liste des Bayerischen Flüchtlingsrats.

 

  • Von ufuq.de (Prävention von Radikalisierung) gibt es eine neue Arbeitshilfe zur Prävention von religiös-extremistischen Ansprachen in der pädagogischen Arbeit mit Geflüchteten „Geflüchtete stärken„. Zu diesem Thema findet ihr weitere Informationen auf unserer Seite „Infos für Begleiter„.